Fragen & Antworten (2)

Übersicht
#1 Die Initiative «RescueWood»

#2 Bäume und Baumpflege und Landpacht

#3 Das Verwertungsprogramm

#4 Die Optionen zur Teilnahme

#5 Weitere Fragen
–> #1.1
–> #1.2
–> #1.3

#1 Die Initiative «RescueWood»

Frage #1.1

«Die Staatsanwaltschaft warnt vor betrügerischen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Konkurs von ShareWood. Warum sollte ich der Interessengemeinschaft «RescueWood» vertrauen?»

In der Tat sind leider einige unseriöse «Anbieter» unterwegs. Wenn ein Betrugsfall publik wird, sind bald die Hyänen zur Stelle, um auch noch etwas abzuschöpfen. Opfer eines Betrugs sind oft empfänglich für «Retter in der Not». Lassen Sie sich nichts aufschwatzen!

Unsere Interessengemeinschaft «RescueWood» ist keine Firma und keine Anwaltskanzlei. Wir sind eine engagierte Gruppe von selbst Betroffenen, also Geschädigten der ShareWood, die den Mut nicht verloren haben und versuchen, etwas von unserer Baum-Investition in Brasilien zu retten.

Inzwischen sind wir schon über 1’200 ShareWood-Geschädigte, die am Verwertungsprogramm teilnehmen. Es gibt keine ansatzweise ähnlich grosse Interessengruppe, die gesamthaft von einer Kanzlei vertreten wird.

Unsere zahlenmässige Stärke ist unsere Chance, etwas zu erreichen.

Die von uns beauftragte Anwaltskanzlei Dr. Fassbender Rechtsanwälte ist eine kleine, sehr engagierte und fähige Kanzlei. Die Kanzlei arbeitet nun schon seit Monaten mit Hochdruck an unserer Sache und Herr Dr.Fassbender ist dafür schon mehrmals persönlich nach Brasilien gereist.

Wenn Sie sich absolut sicher sein wollen, sollten Sie sich von der Staatsanwaltschaft Zürich bestätigen lassen, dass wir und die Kanzlei Dr.Fassbender vertrauenswürdig sind.

Übrigens: Dass wir Ihnen mit Option B sogar eine Möglichkeit zur Teilnahme an unserem  Verwertungsprogramm anbieten, bei der Sie überhaupt kein Geld in die Hand nehmen müssen, dürfte Ihre letzten Zweifel ausräumen.


Frage #1.2

«Ich habe schon der Staatsanwaltschaft geschrieben. Warum sollte ich noch mehr unternehmen?»

Sie haben Ihre Unterlagen der Staatsanwaltschaft geschickt. Vielleicht denken Sie, dass Sie nicht mehr als das tun können oder müssen.

Die meisten von uns haben sich an der Privatklage gegen die Verantwortlichen der ShareWood beteiligt, ebenso am Konkursverfahren der Gesellschaft. Allerdings bezweifeln wir persönlich, ob mit diesen Ansätzen viel erreicht werden kann. Man wird sehen.

Viel interessanter ist es daher, nach Möglichkeit unsere Bäume zu verwerten. Die Bäume haben wir nachweislich erworben. Sie gehören weder ins Privateigentum der Beschuldigten noch zur Konkursmasse der ShareWood.

Übrigens: Die Beteiligung am Konkursverfahren oder Strafverfahren, ob über Rechtsanwälte oder individuell durchgeführt, haben in jedem Fall nichts mit der von uns angestrebten Verwertung von bestehenden Bäumen zu tun.

Soweit Ihre Bäume noch existieren, ist Ihr Schaden rechtlich gesehen ohnehin begrenzt. Wir denken: Wenn bei Privatklage und/oder Konkursverfahren überhaupt jemand bedacht wird, dann diejenigen, deren Bäume gar nicht mehr existieren. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, wird mit Option A für Sie sichtbar.

Frage #1.3

«Ich habe schon ein Mandat bei einem anderen Anwalt. Kann ich dennoch meine Bäume durch Sie verwerten lassen?»

Sie haben bereits ein Mandat zur Unterstützung im Fall ShareWood bei einer Rechtskanzlei und fragen sich, ob Sie Ihre Bäume dennoch unserem Verwertungsprogramm anschliessen können.

Unseres Erachtens steht dem nichts im Wege. Sie können sehr wohl auf verschiedenen Gleisen fahren.

Unsere Interessengemeinschaft versucht mit Hilfe der von uns beauftragten Kanzlei Dr. Fassbender die Bäume zu verwerten, d.h. zu schützen, zu pflegen und letztlich zu verkaufen.

Die Aktivitäten anderer Anwälte zielen hauptsächlich in andere Richtungen. Diese versuchen Ihnen zu helfen im Rahmen des Konkursverfahrens, des Strafverfahrens oder auch mit Gerichtsverfahren mit dem Ziel einer Vertragsaufhebung. Solche Massnahmen stehen unserer Inititative zur Verwertung von Bäumen nicht entgegen.

Persönlich halten wir unseren Ansatz für den vielversprechendsten. Insbesondere im Fall, dass Ihre Bäume noch stehen, halten wir es für nicht unproblematisch zu argumentieren, dass Sie durch den Konkurs von ShareWood geschädigt wurden. Aber wie gesagt, Sie können mehrere Strategien parallel verfolgen.


#2 Bäume und Baumpflege und Landpacht

«Der Endschlag meiner Bäume war schon für 2020-2022 vorgesehen. Stehen meine Bäume überhaupt noch?»

In den letzten Jahren gab es seitens ShareWood unseres Wissens keine offiziellen Aktivitäten mehr zur Ernte von Bäumen, leider auch nicht zur Pflege. Das hat nicht nur, aber auch mit COVID zu tun.

Allerdings ist nicht auszuschliessen, dass einige Plots inzwischen illegal abgeholzt wurden. Sicherlich spricht es sich schnell herum, wenn auf einer Plantage niemand mehr zum Rechten schaut.

Bäume, deren Endschlag für 2020-2023 vorgesehen war, sind – sofern sie noch stehen und in akzeptablem Zustand sind – also grundsätzlich durchaus verwertbar.


«Ich habe Eukalyptus-Bäume gekauft. Stehen diese noch?»

Grundsätzlich gilt alles Gesagte sowohl für Teak, wie auch für Eukalyptus. Eukalyptus-Bäume sind aber allgemein wohl etwas heikler im kommerziellen Anbau. Gemäss den Recherchen von Dr. Fassbender ist es bei Eukalyptus häufiger so, dass bei vernachlässigten Bäumen die reguläre Pflegemassnahmen allein nicht mehr ausreichen, sondern dass zum Teil gezieltes Eingreifen bzgl. rechtlicher Schritte oder auch Pflegemassnahmen mit Kostenfolge notwendig ist.

Mit Option A können Sie hier gezielt mitbestimmen und eingreifen. Mit Option B gehen wir davon aus, dass Sie grundsätzlich auf alle ausserordentlichen Massnahmen verzichten, die mit Kosten verbunden sind.


«Werden die Bäume aktuell gepflegt? Wie soll die Baumpflege organisiert werden?»

Für die Pflege hat Dr. Fassbender für einige Plantagen ein lokales Forstunternehmen gefunden, welches vielversprechend Hilfe anbietet und die Plantagen teilweise schon seit längerem kennt. Weitere Unternehmen bieten Ihre Hilfe aktuell an. Es laufen Verhandlungen, dass die Pflege aus den Zwischenerträgen der Ausforstungen bezahlt werden könnte. Das wäre für uns ideal.

Allerdings dürfen natürlich nur Flächen ausgeforstet werden, für welche mittels einer der Optionen A / B / C ein Verwertungsmandat eingeräumt wurde. Am besten für alle wäre es natürlich, wenn die Plantagen gesamhaft gepflegt werden könnten. Um unanstastbare „Baum-Inseln“ herumzuarbeiten, macht die Pflege bedeutend aufwendiger. Auch besteht die Gefahr, dass vernachlässigte Bäume erkranken und die gesunden benachbarten Bäume anstecken.

Daher setzen wir uns nach Kräften dafür ein, dass möglichst alle Baumeigentümer:innen mitmachen, zumindest mit Option C (Spende).


«Auf wessen Land stehen die Bäume eigentlich?»

ShareWood hat die Bäume z.T. auf eigenem Land, d.h. Land einer brasilianischen Schwesterfirma der ShareWood gepflanzt, z.T. auch auf gepachtetem fremdem Land. Allerdings hat ShareWood teilweise die geschuldeten Pachtzinsen nicht mehr bezahlt, was dazu führte, dass Landeigentümer Land zurückgenommen haben, Bäume schlagen liessen oder damit drohen. Auch laufen einige Pachtverträge in nächster Zeit aus.

Also: Man muss sich dringend um die Sache kümmern! Herr Dr. Fassbender ist hier sehr aktiv und in Verhandlungen mit den Landeigentümern.


«Ich habe auf Google Earth gesehen, dass meine Fläche nur noch braun ist. Heisst das, dass schon alles abgeholzt ist?»

Wenn Sie befürchten, dass Ihre Bäume nicht mehr existieren, dann sollten Sie Option B wählen:

Sie gehen absolut kein Risiko ein und können nur gewinnen.

Übrigens ist Google Earth nicht immer aktuell und die angezeigten Farben haben mitunter keine grosse Aussagekraft. Baumbestand ist z.B. im Sommer oft nur als braune Fläche ersichtlich.


#3 Das Verwertungsprogramm

«Die Bäume müssen doch gepflegt werden. Sicher gibt es weitere Kosten bis zum Verkauf. Wer soll das alles bezahlen?»

Betreffend die Baumpflege verhandelt Dr. Fassbender mit den Forstunternehmen dahingehend, dass diese Ihren Pflege-Aufwand möglichst mit dem Zwischenertrag der notwendigen Ausforstungen decken.

Natürlich gab und gibt es neben der Baumpflege hohe weitere Kosten. Wer kommt dafür auf?

Alle bisherigen Aufwände der von uns beauftragen Kanzlei Dr. Fassbender RAE, wie die Informationsbeschaffung, rechtliche Abklärungen und Massnahmen, sowie Verhandlungen mit Forstbewirtschaftern und Teaktradern in Brasilien haben in der Tat viel Geld gekostet. Neben dem Honorar der Kanzlei selber gab es viele Gebühren und Kosten von Dritten zu begleichen.

Diese Gelder wurden von einer relativ kleinen Gruppe von optimistischen Mitglieder unserer Initiativgruppe zusammengetragen als Risiko-Kapital. Bitte bedenken Sie: Wir bewegen uns in einem Kreis von unternehmerisch handelnden Investoren.

Das notwendige Kapital einzusammeln gelang sogar, als noch gar kein gesichertes Wissen über unsere Bäume vorlag. Beim heutigen, vielversprechenden Wissensstand dürfte es um so leichter, weiteres Kapital zu finden. Die Kosten für die Verwertungs-Verhandlungen durch Dr. Fassbender sind bereits gesichert. Wir gehen davon aus, dass wir bei Bedarf relativ leicht weiteres Risiko-Kapital finden können.

Anzumerken ist, dass dieses Risikokapital natürlich angemessen verzinst werden muss. Dies geschieht aus aus den Anteilen am Erlös, auf den sie mit Option A/B/C verzichten.


«Übernimmt Dr. Fassbender die Verwertung der Bäume selbst?»

Nein, die Kanzlei Dr. Fassbender pflegt und verwertet die Bäume nicht selbst.

Das Mandat für Dr. Fassbender umfasst nur das Organisieren, d.h. das Finden, die Auswahl und die Beauftragung von geeigneten Personen oder Firmen, welche vor Ort die Arbeiten zu Pflege und Unterhalt der Bäume und zum letztlichen Verkauf durchführen können. Es muss nicht betont werden, dass die Wahl von vertrauenswürdigen Partnern das A und O ist in einem solchen Projekt. Dr. Fassbender wird sich über die Arbeiten laufend informieren lassen und die alles überwachen und kontrollieren, so gut dies aus Europa möglich ist.


«Mit welchem Erlös kann ich rechnen?»

Es ist heute nicht möglich, den Erlös zu beziffern. Es gibt zu viele Unbekannte:

  • Existieren die Bäume überhaupt noch?
  • Wie ist der Zustand der Bäume? (sehr unterschiedlich, sogar innerhalb einer Plantage)
  • Falls die Bäume existieren und gesund sind, sollte man sie weiterwachsen lassen, damit man sie mit vernünftigem Ertrag ernten kann. Was geschieht alles bis dahin?
  • Was kosten Pflege, Landpacht und der übrige Unterhalt bis zur Ernte?
  • Mit welchem Volumen an Bäumen kann Dr.Fassbender verhandeln? (je mehr, desto besser für alle und desto effizienter die Baumpflege)

«Was ist von den Wertprognosen zu halten, die ShareWood uns damals vorgerechnet hat?»

ShareWood hat uns ja mit phantastische Wertentwicklungs-Szenarien für unsere Bäume gelockt.

Dass Holz aus forstwirtschaftlichem Anbau bei guter Entwicklung bis zur Erntereife und in einem gesundem Markt an Wert gewinnt, ist richtig.

Was ShareWood aber „vergessen“ hat zu erwähnen: Wir haben die jungen Bäume zu einem Wucherpreis gekauft. Typischerweise haben wir z.B. Teakbäume zum Preis von ca. 45-60 EUR pro Stück gekauft. Der effektive Wert war aber wohl eher ca. 8-12 EUR.

Das heisst: Sogar wenn der Wertzuwachsfaktor ungefähr korrekt angegeben war, hätte die Kurve ganz weit unten anfangen müssen, und nicht bei unserem Kaufpreis.

Somit dürften unsere Bäume im günstigen Fall ungefähr den Wert erreichen, zu dem wir die Jungbäume damals gekauft haben. Eine bittere Erkenntnis.


«In welchem Zeitrahmen erfolgt die Verwertung der Bäume ungefähr?»

«Wann wird es denn Geld geben?»

Pflege, Unterhalt und Verwertung unserer Bäume wird durch die Kanzlei Dr.Fassbender im Rahmen ihres Gesamtmandates der ShareWood-Bäume nach Möglichkeit organisiert. Die Art und Weise und der Zeitpunkt stehen hierbei noch nicht fest. Die Kanzlei handelt dabei nach eigenem Ermessen, aber stets im besten Interesse der Baumeigentümer:innen.

Wahrscheinlich werden die meisten Bäume noch einige Zeit stehen bleiben. Nur ausgewachsene Bäume bringen einen attraktiven Erlös. Ein vorzeitiges Fällen („Notschlachtung“) wollen wir wenn immer möglich vermeiden.


«Kann man die Bäume nicht einfach jetzt schon fällen und verkaufen?»

«Meine Bäume sind schon 10 Jahre alt. Die müssten doch schon jetzt einiges wert sein…»

Sogar die Bäume, die sich gut entwickelt haben, sind im jetzigen Zustand praktisch wertlos, denn der Holzwert deckt den Aufwand der Teak-Trader für Fällen, Vermessen, Sortieren und Transport höchstens knapp. Es ist also wichtig, die Bäume möglichst bis zur Reife stehen zu wachsen.

Als Zeitrahmen ist der ursprüngliche Plan von ShareWood ein guter Anhaltspunkt.


«Ich habe gelesen, die Bäume seien sowieso unverkäuflich wegen den hohen Transportkosten… Ist doch eh alles vergebens.»

Wenn Sie befürchten, dass Ihre Bäume nicht mehr existieren, dann sollten Sie Option B wählen.

Sie gehen absolut kein Risiko ein und können nur gewinnen.


#4 Die Optionen zur Teilnahme

«Ich kann mich nicht entscheiden. Kann ich nicht einfach noch etwas zuwarten?»

Zuwarten ist keine gute Idee!
Ohne Ihre Teilnahme an unserem Verwertungsprogramm dürfen wir und werden wir aus heutiger Sicht Ihre Bäume weder pflegen noch ernten lassen.

Die Plantagen wurden in letzter Zeit aus bekannten Gründen nicht mehr gepflegt. Vernachlässigte Bäume sind aber leichte Beute für den gefürchteten Baumpilz und andere Schädlinge. Es bildet sich auch viel Gebüsch und Unkraut, das für das gute Gedeihen der Nutz-Bäume entfernt werden muss, nicht zuletzt auch weil es die Brandgefahr erhöht.

Plantagen werden anfänglich gezielt dicht angepflanzt und müssen später ausgeforstet werden, wenn die Bäume eine gewisse Höhe erreicht haben, sonst behindern sie sich gegenseitig im Wuchs. Dabei sind die zu entnehmenden, schlechter entwickelten Bäume nicht ganz wertlos, sondern können im Idealfall helfen, die Pflegekosten zu decken.

Die Zeit arbeitet gegen Sie. Wenn Sie sich gegen die Teilnahme an unserem Verwertungsprogamm entscheiden und keine eigene Pflege Ihrer Bäume organisieren, dann heisst es faktisch, dass Sie Ihre Bäume aufgeben.

Bitte bedenken Sie: Wenn Sie Ihre Bäume aufgeben, dann behindern Sie damit auch Pflege und Verwertung der benachbarten Bäume. Vernachlässigte Bäume gefährden die wertvollen in der Nähe stehenden durch Ansteckung. Schliesslich ist auch das Fällen rund um eine Insel von «unantastbaren Bäumen» aufwendiger und teurer.

Wenn Sie schon Ihre Bäume aufgeben wollen, dann wählen Sie doch bitte Option C (Spende für den Naturschutz). Nichtstun schadet nicht nur Ihnen selbst, sondern behindert auch den Erfolg Ihrer Nachbarn!


«Was nützen mir die Baum-Informationen bei Option A? Ich bekomme die ja erst, wenn ich mich bereits für Option A entschieden habe und die entsprechende Gebühr bezahlt habe.»

Es ist richtig: Für Option A oder Option B müssen Sie sich sozusagen «blind» entscheiden.

Mit Option A erhalten Sie aber nicht nur einen detaillierten, unabhängigen Zustandsbericht Ihrer Bäume, sondern Sie werden als Mandant:in von Dr. Fassbender über konkrete, nicht-offensichtliche Fragen betreffend den Unterhalt Ihrer Bäume informiert und können mitentscheiden. Wenn es also spezifische mögliche oder empfohlene Massnahmen gibt, die über die ordentliche Pflege hinausgehen und Kosten verursachen, dann werden Sie von Dr. Fassbender kontaktiert. Sie können sich dann dafür entscheiden, diese Massnahmen zu beauftragen und die Kosten dafür tragen.

Übrigens geht es teilweise nicht nur um rein pflegerische Arbeiten, sondern auch um rechtliche Schritte und Massnahmen, wenn zum Beispiel ein Landeigentümer ungerechtfertigt den Zutritt zur Plantage verweigert.

Mit Option B erhalten Sie keine Informationen zu Ihren Bäumen. Wir gehen überdies davon aus, dass Sie grundsätzlich keine weiteren Kosten tragen wollen und somit auf alle ausserordentlichen Massnahmen zum Schutz und zur Pflege Ihrer Bäume verzichten.

Wie gesagt: Die ordentliche Pflege erfolgt aber, soweit diese von uns als kommerziell sinnvoll umsetzbar eingeschätzt wird, unabhängig davon im Rahmen des Verwertungs­programms und bleibt ohne Kostenfolge für Sie.


«Ich habe Balsa-Bäume gekauft. Die sind ja alle verloren. Wird mir deren Kaufpreis bei der 2%-Berechnung für Option A auch aufgerechnet?»

Ja. Die Gebühr für Option A (aktuell 2%) bezieht sich auf Ihren gesamten bei ShareWood investierten Betrag.

Als nämlich bekannt wurde, dass die Balsa-Bäume wertlos waren, hat ShareWood in vielen Fällen in Kulanz Teak-Bäume als Ersatz angeboten. Zum Teil wurde das im Kundenstamm von ShareWood sogar so eingetragen, ohne dass die Kunden davon erfuhren.

Die Sache ist also zum Teil recht unübersichtlich. Deshalb die allgemeine Lösung: Es gilt grundsätzlich der gesamte bei ShareWood investierte Betrag.


«Kann ich ganz sicher sein, dass ich dann nicht doch noch eine unerwartete Rechnung vom Anwalt bekomme?»

Mit Option B/C haben Sie kein Mandatsverhältnis mit der Kanzlei Dr.Fassbender. Sollten Sie Informationen oder Tätigkeiten der Kanzlei wünschen, müssen Sie diese mandatieren und zu den gängigen Sätzen entlohnen. Ohne dass Sie auf Dr. Fassbender Rechtsanwälte zugehen, entstehen Ihnen demnach sicherlich keine Kosten.

Mit Option A sind Sie Mandant:in der Kanzlei Dr.Fassbender. Mit Ihrer Beteiligung an den Kosten für die Informationsbeschaffung (2% Ihrer Investitionssumme, min. 600.-) entschädigen Sie die Kanzlei für alle Verhandlungen im Zusammenhang mit der Verwertung. Nur Ihre ausdrücklichen weitergehenden Aufträge wird Ihnen die Kanzlei berechnen (s. Gebührenvereinbarung Dr. Fassbender RAe).


«Die Pflege- und Unterhaltskosten der Bäume könnten ja den Erlös letztlich übersteigen. Riskiere ich, dass ich ich irgendwann dafür aufkommen muss?»

Ihr Risiko ist mit Option A auf die Mandats-Gebühr (derzeit 2% Ihrer Investitionssumme, min. 600.-) begrenzt.

Mit Option B tragen Sie überhaupt kein Risiko.

Sollten die Unterhaltskosten tatsächlich den allfälligen Erlös übersteigen, dann wird dies aus den Beträgen bezahlt, auf welche die glücklicheren Baumeigentümer gemäss der jeweiligen Option verzichtet haben.


«Schauen Sie doch bitte nach, ob meine Bäume noch stehen. Dann wähle ich Option A, sonst B.»

«Ich will Option A. Kann ich die Vorab-Kosten aus meinem allfälligen Erlös bezahlen?»

«Ich will Option B. Kann ich später auf Option A wechseln, wenn alles gut aussieht?»

«Ich hätte gerne noch eine weitere Option...»

Leider sind keine anderen Optionen möglich. Auch ein späterer Wechsel zwischen A und B ist ausgeschlossen. Mit Option A kommen Sie nachträglich in unsere Gruppe von Initianten, die vor etwa 9 Monaten die Informationsbeschaffung in Auftrag gegeben hat.

Einige von uns haben dann feststellen müssen, dass ihre Bäume nicht mehr stehen. Der Preis für die Informationsbeschaffung war damit verloren. Dieses Risiko ist jede:r von uns bewusst eingegangen. Mit Option A müssen auch Sie dieses Risiko tragen.

Wenn Sie absolut kein Risiko eingehen wollen, dann sollten Sie Option B wählen.


#5 Weitere Fragen

«Ich habe von einem ShareWood-Kunden gehört, der seine Bäume vorzeitig mit Gewinn fällen liess…»

Solche Geschichten sind uns auch zu Ohren gekommen. Was daran ist, lässt sich nicht feststellen. Es könnte durchaus möglich sein, dass Hr. Möckli einen besonders hartnäckigen Kunden zufrieden stellen wollte.

Uns sind im Gegenteil viele Fälle bekannt, bei denen Bäume gefällt wurden und die Eigentümer:innen nichts oder fast nichts ausbezahlt bekamen, trotz Beizug von Anwälten.

Dass vorzeitig geschlagene Bäume tatsächlich mit Gewinn verkauft werden konnten, bezweifeln wir stark.