Frage #1
«Die Staatsanwaltschaft warnt vor betrügerischen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Konkurs von ShareWood. Warum sollte ich der Interessengemeinschaft «RescueWood» vertrauen?»
In der Tat sind leider einige unseriöse «Anbieter» unterwegs. Wenn ein Betrugsfall publik wird, sind bald die Hyänen zur Stelle, um auch noch etwas abzuschöpfen. Opfer eines Betrugs sind oft empfänglich für «Retter in der Not». Lassen Sie sich nichts aufschwatzen!
Unsere Interessengemeinschaft «RescueWood» ist keine Firma und keine Anwaltskanzlei. Wir sind eine engagierte Gruppe von selbst Betroffenen, also Geschädigten der ShareWood, die den Mut nicht verloren haben und versuchen, etwas von unserer Baum-Investition in Brasilien zu retten.
Inzwischen sind wir schon über 1’200 ShareWood-Geschädigte, die am Verwertungsprogramm teilnehmen. Es gibt keine ansatzweise ähnlich grosse Interessengruppe, die gesamthaft von einer Kanzlei vertreten wird.
Unsere zahlenmässige Stärke ist unsere Chance, etwas zu erreichen.
Die von uns beauftragte Anwaltskanzlei Dr. Fassbender Rechtsanwälte ist eine kleine, sehr engagierte und fähige Kanzlei. Die Kanzlei arbeitet nun schon seit Monaten mit Hochdruck an unserer Sache und Herr Dr.Fassbender ist dafür schon mehrmals persönlich nach Brasilien gereist.
Wenn Sie sich absolut sicher sein wollen, sollten Sie sich von der Staatsanwaltschaft Zürich bestätigen lassen, dass wir und die Kanzlei Dr.Fassbender vertrauenswürdig sind.
Übrigens: Dass wir Ihnen mit Option B sogar eine Möglichkeit zur Teilnahme an unserem Verwertungsprogramm anbieten, bei der Sie überhaupt kein Geld in die Hand nehmen müssen, dürften Ihre letzten Zweifel ausräumen.
Frage #2
«Ich habe schon der Staatsanwaltschaft geschrieben. Warum sollte ich noch mehr unternehmen?»
Sie haben Ihre Unterlagen der Staatsanwaltschaft geschickt. Vielleicht denken Sie, dass Sie nicht mehr als das tun können oder müssen.
Die meisten von uns haben sich an der Privatklage gegen die Verantwortlichen der ShareWood beteiligt, ebenso am Konkursverfahren der Gesellschaft. Allerdings bezweifeln wir persönlich, ob mit diesen Ansätzen viel erreicht werden kann. Man wird sehen.
Viel interessanter ist es daher, nach Möglichkeit unsere Bäume zu verwerten. Die Bäume haben wir nachweislich erworben. Sie gehören weder ins Privateigentum der Beschuldigten noch zur Konkursmasse der ShareWood.
| Übrigens: Die Beteiligung am Konkursverfahren oder Strafverfahren, ob über Rechtsanwälte oder individuell durchgeführt, haben in jedem Fall nichts mit der von uns angestrebten Verwertung von bestehenden Bäumen zu tun. Soweit Ihre Bäume noch existieren, ist Ihr Schaden rechtlich gesehen ohnehin begrenzt. Wir denken: Wenn bei Privatklage und/oder Konkursverfahren überhaupt jemand bedacht wird, dann diejenigen, deren Bäume gar nicht mehr existieren. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, wird mit Option A für Sie sichtbar. |
Weitere Fragen
«Kann ich ganz sicher sein, dass ich dann nicht doch noch eine unerwartete Rechnung vom Anwalt bekomme?»
Mit Option B/C haben Sie kein Mandatsverhältnis mit der Kanzlei Dr.Fassbender. Sollten Sie Informationen oder Tätigkeiten der Kanzlei wünschen, müssen Sie diese mandatieren und zu den gängigen Sätzen entlohnen. Ohne dass Sie auf Dr. Fassbender Rechtsanwälte zugehen, entstehen Ihnen demnach sicherlich keine Kosten.
Mit Option A sind Sie Mandant:in der Kanzlei Dr.Fassbender. Mit Ihrer Beteiligung an den Kosten für die Informationsbeschaffung (2% Ihrer Investitionssumme, min. 600.-) entschädigen Sie die Kanzlei für alle Verhandlungen im Zusammenhang mit der Verwertung. Nur Ihre ausdrücklichen weitergehenden Aufträge wird Ihnen die Kanzlei berechnen (s. Gebührenvereinbarung Dr. Fassbender RAe).
«Ich habe auf Google Earth gesehen, dass meine Fläche nur noch braun ist. Heisst das, dass schon alles abgeholzt ist?»
«Ich habe gelesen, die Bäume seien sowieso unverkäuflich wegen den hohen Transportkosten… Ist doch eh alles vergebens.»
Wenn Sie befürchten, dass Ihre Bäume nicht mehr existieren, dann sollten Sie Option B wählen:
Sie gehen absolut kein Risiko ein und können nur gewinnen.
Übrigens ist Google Earth nicht immer aktuell und die angezeigten Farben haben mitunter keine grosse Aussagekraft. Baumbestand ist z.B. im Sommer oft nur als braune Fläche ersichtlich.
«Schauen Sie doch bitte nach, ob meine Bäume noch stehen. Dann wähle ich Option A, sonst B.»
«Ich will Option A. Kann ich die Vorab-Kosten aus meinem allfälligen Erlös bezahlen?»
«Ich will Option B. Kann ich später auf Option A wechseln, wenn alles gut aussieht?»
«Ich hätte gerne noch eine weitere Option...»
Leider sind keine anderen Optionen möglich. Auch ein späterer Wechsel von B auf A ist ausgeschlossen. Mit Option A kommen Sie nachträglich in unsere Gruppe von Initianten, die vor etwa 9 Monaten die Informationsbeschaffung in Auftrag gegeben hat.
Einige von uns haben dann feststellen müssen, dass ihre Bäume nicht mehr stehen. Der Preis für die Informationsbeschaffung war damit verloren. Dieses Risiko ist jede:r von uns bewusst eingegangen. Mit Option A müssen auch Sie dieses Risiko tragen.
Wenn Sie absolut kein Risiko eingehen wollen, dann sollten Sie Option B wählen.
«Mit welchem Erlös kann ich rechnen?»
Es ist heute nicht möglich, den Erlös zu beziffern. Es gibt zu viele Unbekannte:
- Existieren die Bäume überhaupt noch?
- Wie ist der Zustand der Bäume? (sehr unterschiedlich, sogar innerhalb einer Plantage)
- Falls die Bäume existieren und gesund sind, sollte man sie weiterwachsen lassen, damit man sie mit vernünftigem Ertrag ernten kann. Was geschieht alles bis dahin?
- Was kosten Pflege, Landpacht und der übrige Unterhalt bis zur Ernte?
- Mit welchem Volumen an Bäumen kann Dr.Fassbender verhandeln? (je mehr, desto besser für alle und desto effizienter die Baumpflege)
«Wann wird es denn Geld geben?»
Pflege, Unterhalt und Verwertung Ihrer Bäume wird durch die Kanzlei Dr.Fassbender im Rahmen ihres Gesamtmandates der ShareWood-Bäume nach Möglichkeit organisiert. Die Art und Weise und der Zeitpunkt stehen hierbei noch nicht fest. Wahrscheinlich werden die meisten Bäume noch einige Zeit stehen bleiben. Die Kanzlei handelt dabei nach eigenem Ermessen, aber stets im besten Interesse der Baumeigentümer:innen.
«Kann man die Bäume nicht einfach jetzt schon fällen und verkaufen?»
«Meine Bäume sind schon 10 Jahre alt. Die müssten doch schon jetzt einiges wert sein…»
Sogar die Bäume, die sich gut entwickelt haben, sind im jetzigen Zustand praktisch wertlos, denn der Holzwert deckt den Aufwand der Teak-Trader für Fällen, Vermessen, Sortieren und Transport höchstens knapp. Es ist also wichtig, die Bäume möglichst bis zur Reife stehen zu wachsen.
Als Zeitrahmen ist der ursprüngliche Plan von ShareWood ein guter Anhaltspunkt.
«Ich habe von einem ShareWood-Kunden gehört, der seine Bäume vorzeitig mit Gewinn fällen liess…»
Solche Geschichten sind uns auch zu Ohren gekommen. Was daran ist, lässt sich nicht feststellen. Es könnte durchaus möglich sein, dass Hr. Möckli einen besonders hartnäckigen Kunden zufrieden stellen wollte.
Uns sind im Gegenteil viele Fälle bekannt, bei denen Bäume gefällt wurden und die Eigentümer:innen nichts oder fast nichts ausbezahlt bekamen, trotz Beizug von Anwälten.
Dass vorzeitig geschlagene Bäume tatsächlich mit Gewinn verkauft werden konnten, bezweifeln wir stark.